EY Cup U25 – European Youngster Cup – Wikipedia

Wikipedia – Der European Youngster Cup

Die Ursprünge des European Youngster Cup gehen auf das Jahr 2003 zurück.[1] In diesem Jahr wurde unter Federführung der Eltern jugendlicher Reiter aus Bayern, insbesondere durch Rudolf Hindelang, der Bavarian Youngster Cup (BYCup) gegründet.[2] Ziel der Serie war es, den Übergang zwischen den Junioren/Junge Reiter-Prüfungen und dem „großen Turniersport“ zu erleichtern.

Zunächst bestand die Serie als Springprüfungen der Klasse S* mit Siegerrunde, die über Bayern verteilt ausgetragen wurden. Auf dem Gut Ising wurde hierbei das Finale, erneut als Springprüfung mit Siegerrunde der Klasse S*, ausgetragen. Daneben wurde in den Anfangsjahren auch ein Bavarian Youngster Cup in der Dressur und im Pony-Springreiten ausgetragen.[3]

Im Jahr 2006 wurde neben dem BYCup eine ergänzende Serie auf S**-Niveau geschaffen. Diese German Youngster Cup (GYCup) genannte Serie wurde oftmals auf den gleichen Turnieren wie der BYCup ausgetragen, mit dem CSI 2* Linz war jedoch auch erstmals ein ausländisches Turnier Teil der Serie.[4]

Das Jahr 2007 war durch mehrere Veränderungen geprägt: Aus dem German Youngster Cup wurde der European Youngster Cup. Zudem wurde eine Zusammenlegung des EY-Cups mit dem BYCup geplant. Diese wurde endgültig im Jahr 2008 realisiert. 2007 wurde zum letzten Mal das Finalturnier des BYCup/EY-Cup in Ising durchgeführt. Ebenso wurde letztmals der BYCup der Dressurreiter ausgetragen, dieser firmiert seit 2008 unter dem Namen TDF Cup.[5]

Beim European Youngster Cup 2008 wurden erstmals alle S*- und S**-Prüfungen auf denselben Turnieren ausgetragen, hierbei wurden eine S*-Gesamtwertung und eine S**-Gesamtwertung durchgeführt. Es kamen neue Stationen in der Schweiz (CSI Neuendorf) und in Italien (Toscana Tour Arezzo) hinzu. Zudem kamen durch die Kooperation mit der horsedeluxe event GmbH mehrere österreichische Turniere hinzu. Alle Prüfungen auf internationalen Turnieren werden seit 2008 als CSIU25-A ausgeschrieben. Ein Finale wurde nicht ausgetragen.

Das Jahr 2009 führte nochmals zu großen Veränderungen: Nachdem der EY-Cup bisher in Deutschland überwiegend auf Süddeutschland begrenzt war, kam es ab 2009 zu einer Kooperation mit der Escon Marketing GmbH. Dadurch kamen Wertungsprüfungen in Dortmund, Bremen, Nörten-Hardenberg, Donaueschingen, Oldenburg (Old.) und Frankfurt am Main hinzu. Auf diesen Turnieren trägt die Turnierserie den Beinamen Young Masters League. Das Turnier in Frankfurt wird hierbei als „Großes Finale“ mit erhöhtem Preisgeld ausgetragen.

Erstmals im Jahr 2009 wurden die besten Reiter des FEI North American Junior and Young Rider Championships zum „Großen Finale“ nach Frankfurt eingeladen. Dieser Einladung folgte die US-Amerikanerin Lucy Davis, die das „Große Finale 2009“ auch gewann.[6]

Die Saison 2010 bot weitere Neuerungen: In Kooperation mit der En Garde Marketing GmbH kam eine Wertungsprüfung in Gera hinzu, zudem wurde einmalig im Rahmen des Weltcupfinals 2011 in Leipzig ein so genanntes „Super Finale“ durchgeführt. Hierfür qualifizierten sich die besten Teilnehmer des regulären Finales des EY-Cups 2010 beim Frankfurter Festhallenturnier[7], die erfolgreichsten Teilnehmer US-amerikanischer Qualifikationsprüfungen[8] sowie der Sieger des Großen Preises des Salut-Festivals Aachen (eines der wichtigsten Nachwuchsreiterturniere Deutschlands).[9] Dieses Super-Finale wurde abweichend als CSI 2* für Reiter bis 26 Jahre ausgeschrieben, da es noch der Saison des Jahres 2010 zugerechnet wurde.

In der Saison 2011 wurde den US-amerikanischen Reitern eine erneute Teilnahmemöglichkeit gewährt: Vier Prüfungen für U25-Reiter in Wellington (Florida) bildeten den Artisan Farms Young Riders Grand Prix. Diese Prüfungen werden hierbei als reguläre Wertungsprüfungen des EY-Cup gewertet.

Zudem endete die Tradition des ehemaligen BYCups: Die S*-Prüfungen werden zwar weiterhin durchgeführt, es wird jedoch keine Gesamtwertung mehr geführt. Im Gegenzug wurde auf bayerischer Ebene unter erneuter Mitwirkung von Rudolf Hindelang eine Turnierserie bis zu Klasse S* begründet, dessen Finale in Ising stattfindet: der Hindelang-Cup U21.[10] Mit der Saison 2012 wurde wieder auf die Beteiligung von US-amerikanischen Wertungsprüfungen verzichtet, das „Großes Finale“ wurde nach Salzburg verlegt.